Deepwater Horizon: Aftermath

Remember Deepwater Horizon? (if not see wikipedia Largest oil spills)

It’s all good now, isn’t it?
Where did all the spilled oil go?

A team of scientists is trying to find out, and if you love horror stories, you can read their blog where they post their findings: http://gulfblog.uga.edu/

excerpt:
“… Sulfide chimneys at a brine seep? That’s pretty unusual …”
“… but most of the surface features were mineral crusts, which is strange. …”
“… we expected to retrieve something similar but much to our surprise, the mud recovered from the more shallow (2000 vs. 2200m) central basin was red …”
“… As we headed towards the bottom, we passed through several different interfaces with thick brine fog; …”
“… Over about 150m of depth, the salinity increases from that of normal seawater (about 35 PSU) to over 250 PSU. …”

UGA Department of Marine Science Gulf Oil Blog

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What BP and the US Coast Guard are trying to hide

It’s now a crime in the US to get too close to the oiled wildlife  at the beaches  (and get in range to take pictures (65ft)).

Der folgende Beitrag ist für Büro-PCs und Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet, weshalb er ausschließlich zwischen 23 und 6 Uhr zu sehen ist.

Warum? Weil es mir zu blöd ist, mir jedesmal zu überlegen, was wann für welche Altersgruppe geeignet ist, oder nicht. Die FSM ist auch keine Hilfe, in deren FAQ stehen so hilfreiche Tipps wie \"... Es kann in der Tat schwierig sein, die „passende“ Altersstufe zu bestimmen. Bei unproblematischen Inhalten wird dies in der Regel kein Problem sein. ...\"

(Dieses WP-Plugin gibts bei: http://www.eayz.net/2010/spaetvorstellung/)

(t3n: 17 Fragen zum neuen JMStV)

[via fefe]

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Fox News misinformation campaign regarding BP oil spill

well, id you know Fox News, you know that their network is not neccessarily ‘fact-driven’. But regarding the oil spill in the Gulf of Mexico (see this earlier post) they simply started a campaign of lies and misinformation.

Media Matters for America has compiled a list of myths and falsehoods about the BP oil spill in the Gulf of Mexico, all of which have been pushed by Fox News.

[via fefe]

Myths and falsehoods on the Gulf oil spill

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BP gulf oil spill counter


WKRG.com News

If you ever wanted to destroy planet earth, learn from the pros: BP, Halliburton, Transocean

“The spill is thought to have eclipsed the 1989 Exxon Valdez oil spill as the largest in US history.” more at Wikipedia

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[news] Monsanto files patent for bacon and steaks

“[...] In a pending patent application (filed on Jan 29, 2009) from Monsanto even bacon and steaks are claimed: Patent application WO2009097403 is claiming meat stemming from pigs being fed with the patented genetically engineered plants of Monsanto. [...]”

Read the filed patent here : http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?WO=2009097403

[via fefe, ground reality]

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REWE fördert Ausrottung des Dornhais

die Firma REWE verkauft ‘Schillerlocken’, welche aus den Bauchlappen des Dornhais hergestellt werden.

Der Dornhai (wikipedia) ist vom Aussterben bedroht und steht deshalb auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

REWE, genauer die Herren Alain Caparros und Lionel Souque, wissen das auch… ist denen aber scheißegal.

IUCN Red List:
Red List Category & Criteria: Vulnerable
Population Trend: Decreasing

Perfiderweise wirbt REWE sogar mit einem MSC Siegel und dem Slogan “Das blaue MSC-Siegel. Für Fischgenuss mit Zukunft.”

Noch genauer mit dem folgenden Text (hier):
“Produkte von stark gefährdeten Fischbeständen verschwinden nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zunehmend aus dem REWE Sortiment – dafür kommen mehr MSC-zertifizierte REWE Eigenmarkenprodukte dazu.”

Tja, das übliche Geschwätz…

Falls jemand Schillerlocken im Regal stehen sieht:  mit dem Handy ein Foto machen und es mir mit Anschrift der Filiale mailen. Ich stelle die Fotos dann hier rein.

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ELENA - Herzlich Willkommen im Überwachungsstaat

[Update: 'ELENA-Insider' hat sich die Zeit genommen mich auf  einige Fehler hinzuweisen. Den vollständigen Kommentar von 'ELENA-Insider' findet Ihr unten. Die Korrekturen mache ich direkt im Artikel. Den Rest der Spezifikation werde ich mir vermutlich am Wochenende mal anschauen.]

Kennen Sie ELENA?

ELENA bedeutet im Wesentlichen, daß Ihr Arbeitgeber Daten über Ihr Arbeitsverhältnis in elektronischer Form an den Staat liefert. Viele Daten. Jeden Monat. Alle Arbeitgeber. Seit 01.01.2010. Gesetz!

Aber welche Daten werden denn geliefert? Na zum Beispiel Ihr Gehalt.

Die genaue Formulierung auf der ELENA-Homepage lautet:
“[...]
Die Zentrale Speicherstelle erhebt alle Daten, die für spätere Abrufe nötig sind. Ihre Aufgabe ist es,

  • nichts zu erheben, was nicht benötigt wird, und
  • sicherzustellen, dass nur das weitergegeben wird, was der Teilnehmer für einen entsprechenden Antrag benötigt

[...]”

So genau ist das also spezifiziert. Aaaaaber: Wo Daten ausgetauscht werden, muss natürlich eine Spezifikation vorhanden sein, wie und in welcher Form die Daten zu übermitteln sind.

Nämlich: “Gemeinsame Grundsätze – Datensatzbeschreibung – Version 1.2″ und zwar in Anlage 8 “Datensätze und Datenbausteine im ELENA-Verfahren“.

Mit welch aussergwöhnlicher Sorgfalt der Staat mit den privaten Daten seiner Bürger umgeht, zeigt sich an diversen Stellen des Dokuments, einige davon werde ich spaßeshalber kurz beschreiben:

1.) Allgemein
Das Dateiformat arbeitet mit Codes, für die eine gewisse Anzahl Zeichen vorgesehen ist. Beispiel: An 270ster Stelle ist ein Zeichen reserviert. Die Bedeutung des Feldes ist ‘Geschlecht’ und dort kann entweder ein M (männlich) oder ein W (weiblich) gesetzt werden. Das hört sich prinzipiell ganz vernüntig an, aber hier kommt ein Gegenbeispiel aus der selben Definition: Zeichen Nummer 63 hat die Bedeutung ‘Fehleranzahl’… ein Zeichen, numerisch. Per Spezifikation können demnach maximal 9 Fehler erfasst werden (auch wenn 57 Fehler aufgetaucht sind), weil einfach nicht mehr Platz vorgesehen ist. Denn 10 Fehler bräuchten ja bereit zwei Zeichen… Zu welchem Zwecj die Anzahl der Fehler gespeichert wird, ist nicht näher beschrieben… aber egal.

2.) Datumsformat

Die Zeichen 040-047 (also 8 Zeichen) sind reserviert für das Erstellungsdatum der Datei.

Problem: Datumsformat: jhjjmmtt
Beschreibung:  von rechts nach links gelesen: tt steht für Tag, mm für Monat, und jhjj ? Das müsste natürlich heissen jjjj und steht für die vierstellige Jahreszahl.
Ursache: Tippfehler, geschludert, keine Review des Dokumentes

Korrektur: jhjj ist tatsächlich eine übliche Formatangabe. ‘jh’ steht dabei für Jahrhundert. Auch wenn man danach googelt, findet man einige Referenzen. Andererseits wird diese Art des Formatierungshinweises z. B. in  DIN5008 nicht verwendet.

3.) Anrede

Die Zeichen 270-270 (also 1 Zeichen) sind reserviert für die Anrede.
Etwas kurz für eine Anrede, werden Sie jetzt denken… eben.

Problem: ‘Geschlecht’ als ‘Anrede’ bezeichnet
Beschreibung: Die Feldbeschreibung klärt uns auf, daß in das Feld ‘Anrede’ entweder ein ‘M’ oder ein ‘W’ enthalten muß.
(M)ännlich und (W)eiblich beschreiben natürlich das Geschlecht einer Person, und keine Anrede.

Ursache: Möglicherweise hat der Verfasser der Spezifikation Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache, oder mit der inhaltlichen Bedeutung deutscher Begriffe.

4.) Rufnummer

301-320: TELEFONANSPRECHPARTNER oder kurz TELAP (kein Witz)

Problem: Format wie in DIN 5008, aber…
Beschreibung: Die Anweisung für das Rufnummernformat lautet (verkürzt): “[...] wie in DIN5008 geregelt, allerdings sollte Die länderbezogene Zusatznummer sollte durch das Zeichen + vor der Landesvorwahl dargestellt werden (z.B. statt 0049 besser +49). ”

Tja, steht auch so in der DIN5008.

Ursache: vermutlich DIN5008 nicht gelesen, oder einfach geraten, oder Gedächtnisschwierigkeiten.

5.) unvollständig

Ich würde ja ein solches Dokument fertigstellen, bevor ich es veröffentliche…

z.B. Zeichen 128-147: AKTENZEICHEN-KK (AZKK)

Problem: Die Bemerkung lautet “entfällt hier; Grundstellung liefern!”
Beschreibung: Der Begriff “Grundstellung” meint eigentlich Defaultwert… Hier ist noch was zu tun Leute, das ist ein ToDo.
Ursache: pfff, naja, das Dokument ist halt nicht fertig… geschludert, oder es ist diesen Vögeln einfach egal. Hauptsache seit 01.01.2010 ist das Gesetz.

Korrektur: Hier habe ich falsch gedeutet. Die Bedeutung ist nicht ‘Hier fehlt noch was in der Spezifikation’.
Die Bedeutung wird wie folgr erklärt: “wir haben freundlicherweise die bestehenden Datensätze übernommen und diese 2 Felder benötigen wir nicht”.

… so, jetzt bin ich auf Seite 7 von 41 und habe keine Lust mehr. Und das sind _nur_ technische Fehler/Unzulänglichkeiten.

Wenn darüber nachdenke, daß die Daten an zentraler Stelle gepeichert sind, und dadurch systematisch leicht angreifbar sind, kommt mir eh das Kotzen.

Glaubt Ihr, daß die selben Typen, die diese Spezifikation geschrieben haben, in der Lage sind die erfassten Daten auch zu schützen?

Wir können ja kurz gemeinsam überschlagen, welchen Wert gut gepflegte Adressdaten haben, angereichert mit Gehalt, Betriebsratszugehörigkeit, Kündigungsgrund, Fehlzeiten, Streikbeteiligung etc… Sagen wir 50 € pro Personendatensatz? Multipliziert mit 40 Millionen Arbeitgebern.

Na wer hats raus?

ELENA Homepage: http://www.das-elena-verfahren.de/

Im Übrigen gibt es die nächsten zwei Jahre auch keine Selbstauskunft, weil das brauchts halt nicht… Gesetz hin oder her…

Wers lieber als Video hat -> Elena bei ARD Monitor

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